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Auf der Suche nach einem Hilfsmittel für Demenzkranke.

In der Pflege mit. Lucia


"In der Pflege mit" Blogs lesen Sie ganz besondere Geschichten, die wir täglich aus dem Pflegebereich zu hören bekommen. In jedem Blog erzählt eine Pflegekraft eine inspirierende Geschichte über ihre Tätigkeit in der Pflege.

Zunächst die vorhandenen Demenz-Betreuungsangebote prüfen

In diesem Blog sind wir in der Pflege mit Lucia. Sie ist Leiterin Pflege und Therapien und stellvertretende Geschäftsführerin im Zentrum Schlossmatt Region Burgdorf in der Schweiz. Sie erzählt über ihre Suche nach einem Hilfsmittel für Demenzkranke. Da Lucia schon seit 1993, dem Jahr als sie ihre Ausbildung als Pflegekraft begann, dort tätig ist, kennt sie alle Aspekte der Pflege aus eigener Erfahrung.

Nach vielen Jahren praktischer Arbeit und einigen Weiterbildungen prägen aktuell vor allem die strategische Ausrichtung und andere Managementaufgaben ihre Arbeit. Dabei gleicht kein Tag dem anderen. Nach wie vor ist sie nah dran am Alltag von Bewohnern und Kollegen. Sei es durch Begegnungen im Haus oder im Rahmen von Standortgesprächen oder bei der Lösung von Problemsituationen. Ein wichtiges Projekt ist für Lucia die Optimierung der Demenzpflege und -betreuung. Dabei geht es um eine Ist-Analyse aller vorhandenen Angebote und die Ermittlung von zusätzlichem Handlungsbedarf.

Qwiek.up schätzen gelernt als Werkzeug während der “Herausforderung Corona”

Von unseren 170 Betten stehen 70 für Menschen mit Demenz zur Verfügung. Zudem sind wir mit dem Label „Qualität in der Palliative Care“ zertifiziert. Besonders stolz sind wir auf unsere Gruppe, in der wir schwerstpflegebedürftige Menschen betreuen, die unter 65 Jahre alt sind. Die jüngste Bewohnerin ist Jahrgang 1991. Zudem haben wir auch eine Abteilung für kurzzeitige Aufenthalte, die von 14 Tagen bis zu drei Monaten reichen. Auch ein Tageszentrum ist vorhanden. Entsprechend unterschiedlich sind die persönlichen Lebenssituationen und Bedürfnisse unserer Klienten. Insbesondere die Corona-Pandemie hat uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Beinah täglich gab es Krisensitzungen, die Abläufe mussten permanent angepasst werden. Hinzu kam ein hausinterner Umzug. Jede Menge zusätzliche Unruhe also. In dieser herausfordernden Zeit haben wir das Qwiek.up sehr schnell zu schätzen gelernt.

„Ich war dabei, als eine Bewohnerin, eine ehemalige Bäuerin, Tränen in den Augen hatte, als sie Bilder von Haustieren sah. Ihre Erinnerungen haben sie tief bewegt. Sie war traurig, glücklich und entspannt zugleich."

Ein bewährtes Hilfsmittel für Menschen mit Demenz

Wir haben mit dem Qwiek.up unter anderem „Filmsessions“ für unsere Bewohner angeboten. Das war für alle Beteiligten ein ganz besonderes Erlebnis. Die Atmosphäre war wie bei einem Kinobesuch. Wir haben gesehen, wie unsere Bewohner nach der Vorführung miteinander ins Gespräch kamen und sich miteinander über ihre Erlebnisse ausgetauscht haben. Positiv aufgefallen ist uns, dass das Qwiek.up ein sehr vielfältiges Instrument ist, das sich für den Einsatz in ganz unterschiedlichen Situationen eignet. Und dass es sich sehr einfach und schnell bedienen lässt! Bei uns hat es seinen festen Standort. Wer es nutzen möchte, trägt sich in eine Liste ein. Während der Corona-Zeit war es nahezu täglich im Einsatz. In den Wohngruppen vor oder nach dem Kaffee, auch als Ersatz für Besuch. Es ist eine hervorragende Ablenkung, speziell bei Unruhe und Schmerzen. Besonders beliebt ist übrigens das Zoo-Erlebnismodul.

Ein digitales Hilfsmittel für viele Gelegenheiten

Ein Instrument, das bei verschiedenen Demenzsymptomen hilft

Besonders beindruckt war ich, als eine normalerweise sehr teilnahmslose Bewohnerin plötzlich den Kopf hob, als das Qwiek.up lief. Das ist ganz, ganz selten. Auch Menschen, die kein Fernsehen mehr schauen können, sind mit dem Gerät wieder in der Lage, Bilder aufzunehmen. Teilweise konnten wir auch bei Schlafstörungen Erfolge verbuchen. Unruhige Bewohner mit Hinlauftendenzen werden ruhiger und bleiben stehen, wenn sie die Bilder sehen. Bei einer Deckenprojektion hat eine einzelne Bewohnerin den Reiz jedoch eher als bedrückend empfunden. Die Wirkung ist sehr unterschiedlich. Man muss es einfach probieren. Unstrittig ist, dass dieses Hilfsmittel den Bewohnern mit Demenz und uns zahlreiche Chancen bietet.

Hilfe bei der Umsetzung von Biographiearbeit in der Altenpflege

Tipp von Lucia: Nach meiner Einschätzung sollte man es auf jeden Fall für die Biographiearbeit nutzen. Die Validation lässt sich hervorragend mit Bildern unterstützen. Wir werden in Kürze Angehörige bitten, individuell bespielte USB-Sticks einzureichen, die wir mit dem Qwiek.up vorführen können. Das Gerät eignet sich aufgrund seiner Vielseitigkeit für unterschiedlichste Anwendungen. Uns gefällt, dass man mit wenig Aufwand viele Emotionen wecken aber auch beruhigen kann.

Den Qwiek.up selbst erleben? Fragen Sie eine kostenlose Vorführung des Qwiek.up an.

Bei einer Vorführung erfahren Sie in 30 Minuten, warum ein Drittel der niederländischen Pflegeheime das Qwiek.up bereits zur Unterstützung der erlebnisorientierten Pflege einsetzt. Unser Produktspezialist besucht Sie gerne.

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