Chris Rameckers

Meet the Qwiek.team – Chris Rameckers

Das ist Chris Rameckers. Chris ist 31 Jahre alt, einer der Gründer von Qwiek und kaufmännischer Geschäftsführer. Er kickt gerne das runde Leder, macht aber auch andere Sportarten und schaut Sport. Er ist regelmäßig am Wasser, um seine Angel auszuwerfen. Bald wird er mit seiner Freundin Robin mit dem Hochzeitsboot in See stechen.

Chris Rameckers

 

Was ist deine Position bei Qwiek?

Auf der Karte steht kaufmännischer Geschäftsführer, aber eigentlich fühle ich mich nur als Teil des Verkaufsteams. Ich bin hauptsächlich mit dem Verkauf der Qwiek-Produkte beschäftigt, d.h. der Leitung des Außendiensts und des Innendiensts. Die Verkaufsstrategie ist mein Geschäft und derzeit auch die Entwicklung der Verkaufsstrategien in den neuen Ländern. Natürlich spiele ich – zusammen mit Paul und Tom – auch im normalen Geschäftsbetrieb eine Rolle.

Du warst derjenige, der vorgeschlagen hat, ein Unternehmen mit Bezug zur Pflege zu gründen. Woher kommt diese Affinität zur Pflege?

Es gibt etwas in der Pflege, das mich immer angezogen hat. Während meines Studiums habe ich auch viele Projekte rund um die „weniger mobilen Menschen“ durchgeführt. Ich bin jemand, der versucht, Menschen zu helfen soweit ich kann, weil ich gesehen habe, dass ich Dinge tun kann, die andere glücklicher machen oder die den weniger mobilen Leuten zumindest etwas geben.

Was hast du in den letzten fünf Jahren als kaufmännischer Leiter von Qwiek gelernt?

In meiner persönlichen Entwicklung hat Qwiek einigen Einfluss darauf gehabt, wie ich mich gebe. Ich war ganz am Anfang der, der beim Kunden war und musste viel telefonieren. In deiner privaten Umgebung machst du das eher nicht. Du lernst, dich und deine Firma zu präsentieren. Du lernst zu kommunizieren und dich in jemand anderen hineinzuversetzen, aber vor allem für dich selbst einzustehen. Du musst nach außen hart sein, sonst wirst du überrollt.

Ich stelle mich selbst oft zurück, um Dinge für andere zu tun. Ich möchte viel für Menschen tun, aber ich habe auch gelernt, dass wenn du zu viel mitmachst, man manchmal hin und her gerissen ist.

Von wem hast du die meiste Unterstützung bekommen?

Die meiste Unterstützung haben wir, denke ich, einander gegeben. Man fängt am selben Punkt an, man hat die gleichen Bedürfnisse, man ist in der gleichen Phase des Lebens und darum kannst du für sehr viele Probleme, gegen die du anläufst, auch viel Verständnis und Unterstützung bekommen. Vor allem sachlich gesehen ist das sehr schön, um auf einen Nenner zu kommen.

Außerdem schätze ich meine Eltern als wirklich große Hilfe, da die beiden mir immer die Unterstützung gaben, die ich brauchte. Sie stehen hinter deinen Entscheidungen. Sie möchten, dass du deinen Träumen folgst, dass du tust, was du für richtig hältst und was dich antreibt. Und darauf habe ich natürlich gehört.

Du kommst viel raus und siehst das Qwiek.up oft in Betrieb. Was ist der schönste Qwiek-Moment, den du erlebt hast?

Es sind oft die kleinen Momente mit den Bewohnern im Zimmer. Ich kann mich noch an so viel erinnern. Zum Beispiel eine Frau im Zimmer, die extrem unruhig war, was sich in Rufverhalten ausdrückte und wo wir das Qwiek.up einsetzten. Während der Demonstration wurde sie unglaublich ruhig und als ich wieder wegfuhr, fing sie wieder an zu rufen. Das bewegt einen dann doch sehr.

Außerdem erinnere ich mich noch an den Besuch bei Snowworld zur Weihnachtsfeier, wir hatten einen sehr schönen Abend mit der ganzen Mannschaft. Danach siehst du zwei Kollegen am nächsten Tag – an einem Samstag – im Auto sitzen, auf dem Weg zu einer Demonstration. Das ist das tolle an dem Team, wir teilen wirklich Liebe und Leid.

Was war dein größter Fehler?

Eigentlich habe ich selbst keinen großen Fehler gemacht, aber ich denke, ich kann dazu etwas im Namen von Paul, Tom und mir sagen. Eigentlich kann man es nicht einmal einen Fehler nennen, sondern eher einen Lernweg. Wir haben uns lange mit einem lahmen Pferd aufgehalten und hätten damals eigentlich viel eher mit dem Produkt aufhören sollen. Wir hätten merken müssen, dass es nichts wird.

Das ist etwas, was wir inzwischen gelernt haben, wir müssen wirklich unserem Bauchgefühl folgen. Weil wir das einige Male nicht gemacht haben, ist es schief gegangen. Das Schöne ist, dass wir alle drei damit auf einer Linie waren.

Worauf bist du am meisten stolz?

Ich bin sehr stolz darauf, wie wir als Team zusammenarbeiten, was wir zu dritt aufgebaut haben. Wie wir hier zusammenarbeiten und das dies eine großartige Basis ist, um das Unternehmen noch weiter wachsen zu lassen. Dass es sehr informell und doch zu entsprechenden Momenten sehr professionell zugeht. Das ist wirklich schwer in Worte zu fassen. Du kannst diese Atmosphäre nicht bewusst schaffen, aber gut übertragen. Diesen Ansatz hatten Paul, Tom und ich schon am Anfang – und er wurde vom ganzen Team verinnerlicht.

Neben der Tatsache, dass du etwas tust, bei der du einer benachteiligten Gruppe ein Stück Mehrwert geben und der täglichen Pflege, die unter konstantem Druck steht, Werkzeuge bringen kannst, um ihre Arbeit besser und leichter zu machen, ist das etwas, auf das ich sicher stolz bin. Das war das Ziel des Unternehmens.

Qwiek nach 10 Jahren?

Ich hoffe, Qwiek nach 10 Jahren als ein Unternehmen zu sehen, dass in jedem Fall weltweit Produkte liefert, die von uns selbst entwickelt wurden, aber auch Produkte von konkurrierenden Kollegen, die gut ins Portfolio passen. Produkte, die die Qwiek-DNA haben. Dass diese weltweit vertrieben werden, ist nach 10 Jahren doch ein reizvolles Ziel. Dass unsere Mission, ein Erlebnis zu schaffen, auf das Sie sich freuen können, weltweit in der Pflege verbreitet werden kann. Dass es eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung gibt, in der ständig neue Produkte entwickelt werden, die wir über unsere Vertriebskanäle anbieten können.

Fangen wir zuerst mit Europa an. Ich hoffe, dass wir unsere Unternehmenszentrale noch immer in Limburg haben – in einem eigenen Gebäude. Dazu kann ich mir gut weitere Niederlassungen in Europa vorstellen, von denen aus der Verkauf und Service erfolgt.

Wenn Menschen Erlebnis suchen, um die Pflege besser zu machen. Wenn Pflegekräfte sich Gedanken zu einem Problem machen, dass sie dann Kontakt mit uns aufnehmen um zu sehen, ob Qwiek hier etwas machen kann oder schon entwickelt hat.